top of page

Willkommen im Klub

Die ehemalige Heeresversuchsstelle als Gedenkort gegen den Militarismus

DATUM

ZEIT

EINLASS

ORT

TICKETS

VVK-STELLEN

HINWEISE

23.2.26

18:30

18:00

Lounge

10 €

reservix.de

DATUM
23.2.26
EINLASS
18:00
ORT
Lounge
ZEIT
18:30
TICKETS
10 €
reservix.de
VVK-STELLEN
HINWEIS

Kummersdorf ist heute ein unscheinbarer Ort. Doch der Eindruck trügt. Hier bündeln sich 150 Jahre Geschichte.
Auf dem Raketenversuchsplatz von Kummersdorf wurde einst die Technologie für Weltraumgeschosse entwickelt, auch die Vorläufer der Militärrakete V2. Hier wurde im Geheimen Grundlagenforschung mit Flüssigtreibstoffraketen betrieben. Bereits im Dezember 1932 trieb der 20 Jahre alte Raketeningenieur Wernher von Braun das Programm in Kummersdorf voran. Diese Arbeit führte zuerst zur Produktion von Hitlers sogenannter Vergeltungswaffe V2.
Erst 1967 startete die unter von Brauns Leitung entwickelte Saturn-Rakete mit der Apollo-Kapsel zum Mond.
Doch zurück nach Kummersdorf. Nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 zunächst als Artillerieschießplatz genutzt, wurde die Heeresversuchsanstalt dann von der Wehrmacht bis 1945 als Entwicklungs- und Erprobungszentrum für neue Waffensysteme und Ausrüstung genutzt. Die ehemalige Heeresversuchsstelle Kummersdorf wurde so Technologiezentrum und wahrscheinlich die vielfältigste Militärtechnik-Erprobungsstelle der Welt.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde der gesamte Komplex (das Freigelände und ca. 160 historische Bauten) Standort der sowjetischen Streitkräfte, auch der ehemalige Militärflugplatz Sperenberg gehörte zu dem Areal.
Seit 2007 steht das gesamte Gelände unter Denkmalschutz und ist das größte Flächendenkmal im Land Brandenburg. Heute betreibt ein Förderverein das historisch-technische Museum als Informationszentrum und Gedenkort gegen den Militarismus.

Für die Veranstaltung haben sich folgende Gesprächspartner angesagt:
* Die Vertreter des Fördervereins Museum Kummersdorf e. V. Ralf Kaim, Rita Maschke, Sven-Uwe Storm.
* Der Raketenspezialist Dr.-Ing. Olaf Przybilski aus Dresden sowie
* Dr. Frank Reichherzer vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam

bottom of page