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ANDREAS DRESEN

begeisterte bei „Willkommen im Klub“ 

Andreas Dresen ist wie ein Freund, dem man nach Jahren begegnet und sofort die Nähe wieder fühlt. Das war auch zu spüren, als der preisgekrönte Regisseur kürzlich bei „Willkommen im Klub“ im Ludwigsfelder Klubhaus zu Gast war. Im Talk mit Moderator Detlef Olle erlebte das Publikum den Künstler nahbar und natürlich, wie einen alten Freund eben. Andreas Dresen ist einer der erfolgreichsten deutschen Filmregisseure. In Ludwigsfelde plauderte er mit viel Esprit und bodenständig über seinen Werdegang, sein Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam unter Rektor Lothar Bisky, über Menschen, die ihm wichtig sind, über seinen Blick auf die Welt und sein künstlerisches Schaffen. Dresen erinnerte sich unter anderem an die Umbruchjahre zur Wendezeit, an die Freundschaft mit Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase, an die Zusammenarbeit mit Weggefährten und Gleichgesinnten vor und hinter der Kamera.

Der Talkabend verging im Nu, denn Kultregisseur Dresen ist ein wahrer Geschichtenerzähler. Sein Oeuvre umfasst fast 50 Filme. Ob „Halbe Treppe“, „Sommer vorm Balkon“, „Whisky mit Wodka“, „Wolke 9“, „Halt auf freier Strecke“ oder noch in bester Erinnerung: „Gundermann“ und „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ sind Filme, die begeistern, zum Widerspruch reizen und manchmal verstören. Erst kürzlich feierte sein neuestes Werk im Wettbewerb der Berlinale 2024 Premiere: „In Liebe, Eure Hilde“, ein bewegender, einfühlsamer Film über menschlichen Anstand, Liebe, Mut und Zivilcourage in der Zeit des Nationalsozialismus. 

Auch als Dokumentarfilmer machte sich Andreas Dresen einen Namen. So leitete er das Fernsehfilm-Projekt „20 x Brandenburg“ und führte darin Regie für die Doku „Halle 101“. Darin erzählte er von der Arbeit im Ludwigsfelder Mercedes-Werk und von den Menschen, die die Autos produzieren. Abdul Carimo gehörte damals zu ihnen. Beim Talkabend im Klubhaus gab es ein herzliches Wiedersehen der beiden Männer. Sie begegneten sich wie alte Freunde.

KLUBKINO

ZU GAST: SCHAUSPIELERIN MARIE BURCHARD

Sie war sie 2020 im Kino sowohl in „Oskars Kleid,“ als auch in „Meinen Hass bekommt ihr nicht“ zu sehen. 2021 folgte dann u.a. „Jagdsaison“ und 2023 „Enkel für Fortgeschrittene“ – beides Filme, die hier im Klubkino gezeigt wurden. Umso mehr freuten wir uns, dass Schauspielerin Marie Burchard am 12. Mai zu Gast bei uns war. Gezeigt wurde der Film: "Tausend Zeilen" von Michael Bully Herbig in dem sie an der Seite von Elyas M'Barek spielt. So konnte unser Gast im Anschluss Fragen der Zuschauer beantworten und von den Dreharbeiten erzählen. Letztes Jahr war Marie Burchard schon einmal im Rahmen der Jugendtheatertage als Gast beim Schauspiel-Talk "Unter uns" im Klubhaus und wird auch in diesem Jahr im September erneut einen Schauspiel-Workshop für Jugendliche geben. Wir freuen uns also auf ein Wiedersehen!

KaffeeklatschON TOUR

MIT CARLA UNS GREGOR 

Traditionell besucht das Moderatoren-Duo im Sommer die geschichtsträchtigen und wunderschönen Ortsteile der Stadt Ludwigsfelde. Am 8. Mai traf man sich bei schönstem Wetter auf dem Spargelhof von Familie Ehlers. Bürgermeister Andreas Igel begrüßte die Gäste und nach einer Runde Kaffee und Kuchen wurde Bingo gespielt. Über den Preis –  ein Kilo Spargel .-) hat sich die Gewinnerin sehr gefreut. Natürlich wurde auch wieder das Tanzbein geschwungen und nach Herzen geschlemmt.

Hochkarätiges Musikensemble spielte für 400 Grundschülerinnen und -schüler

Anfang Mai erlebten junge Zuschauerinnen und Zuschauer eine besondere musikalische Darbietung: Die beliebte Komposition „Peter und der Wolf“ von Sergei Prokofjew wurde im Klubhaus Ludwigsfelde speziell für Kinder aufgeführt. Das Angebot richtete sich an Ludwigsfelder Grundschulen, die die Möglichkeit dankend annahmen: Innerhalb von zwei Wochen waren alle 400 Plätze restlos ausgebucht.

Vor der Aufführung des eigentlichen Musikmärchens wurden die verschiedenen Instrumente spielerisch und kindgerecht vorgestellt. Musiker Matthias Glander bezog die Kinder aktiv in die Vorstellung der Instrumente ein und gab ihnen so einen greifbaren Einblick in das Orchester und seine verschiedenen Klänge. 

Die hochkarätige Besetzung mit Jochen Kowalski als charismatischer Märchenerzähler und den virtuosen Musikerinnen und Musikern Mathias Baier (Fagott), Matthias Glander (Klarinette), Florian Hanspach-Torkildsen (Oboe), Sebastian Posch (Horn) und Christiane Weise (Flöte) erweckte die Charaktere des Märchens eindrucksvoll zum Leben.

Eine Stunde lang tauchten die Schülerinnen und Schüler in eine Welt voller klassischer Melodien und zauberhafter Geschichten ein. Großer Applaus und Jubel füllten den Saal des Klubhauses und machten diesen Schultag zu einem besonderen Erlebnis für alle Anwesenden.