Chorprojekt in der Adventszeit

Bejamin Britten: A Ceremony of Carols/Ein Kranz von Lobechören Camille Saint-Saëns: Oratorio de Noël op. 12 Sebastian Cyliax: O komm, o komm, du Morgenstern – Urauff ührung
 

Datum:

22.12.2021

Uhrzeit:

20.00

Location:

Saal Klubhaus

Einlass:

19.00

Veranstalter:

Stadt Ludwigsfelde

Preis:

ab 12,00 €

VVK-Stelle:

www.reservix.de

 

 

 

„A Ceremony of Carols“, op. 28
ist ein Werk des britischen Komponisten Benjamin Britten (1913-1976), das er im Kriegsjahr 1942 während der Überfahrt von Amerika nach England schrieb. Die damals lebensgefährliche Reise auf einem Handelsschiff über den von deutschen U-Booten dicht besetzten Atlantik bildet einen Kontrast zu der Innigkeit und tiefen Frömmigkeit der vertonten Gedichte aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Britten schrieb die Musik für Knaben- oder Frauenstimmen und Harfe, eine Besetzung, die der erklärte Pazifist und Kriegsdienstverweigerer sicher ganz bewusst so gewählt hat, dass man sie sich friedlicher nicht vorstellen kann. Gerahmt werden die Carols durch den gregorianischen Gesang mit lateinischem Text „Hodie Christus natus est“ – „Heute ist Christus geboren“. Die Carols erfreuten sich schnell großer Beliebtheit, so dass der Verlag den Komponisten Julius Harrison 1955 damit beauftragte, eine Fassung des Werkes für gemischten Chor zu fertigen. Die Übertragung der Texte aus dem Mittelenglischen ins Mittelhochdeutsche übernahm Herberth E. Herlitschka unter dem Titel „Ein Kranz von Lobechören“. Diese Fassung wird in den Adventskonzerten zur Aufführung kommen.

„O komm, o komm, du Morgenstern“

Die Choralbearbeitung für Solo, Chor, Streichorchester und Harfe hat der Komponist Sebastian Cyliax (*1990) aus Leipzig als Auftragswerk speziell für dieses Chorprojekt geschaffen. Der Choral hat eine sehr alte Tradition, obwohl er erst 1975 durch die deutsche Übertragung des lateinischen „Veni, veni Emmanuel“ Einzug in unsere Gottesdienste gehalten hat. Der Text geht zurück auf die alte Tradition, an den sieben Tagen vor Weihnachten das Magnificat in der Vesper mit den so genannten „O-Antiphonen“ zu rahmen, hier die fünfte Antiphon „O riens“– „O Morgenstern“.

Die lateinische Umdichtung „Veni, veni Emmanuel“ mit dem Refrain „Gaude, gaude Emmanuel“ erschien in Köln im Jahr 1710. Im englischen Sprachraum wurde das Lied Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Übersetzung von John Mason Neale „O come, o come Emmanuel“ sehr bekannt. Die Melodie geht zurück auf ein Prozessionale französischer Franziskanernonnen im 15. Jahrhundert und unterstreicht mit ihrem Wechsel von natürlichem Moll in den Strophen hin zur parallelen Durtonart im Refrain den freudig-ernsten Grundcharakter des Liedes.

Das „Oratorio de Noël“ von Camille Saint-Saëns

Camille Saint-Saëns wurde am 9. Oktober 1835 in Paris geboren und starb am 16. Dezember 1921 in Algier, wir feiern in diesem Jahr also den 100. Todestag dieses großartigen Meisters. Er war Pianist, Dirigent, Organist, Musikwissenschaftler und Musikpädagoge

des romantischen Zeitalters. Im Alter von 6 Jahren schrieb er schon seine ersten Kompositionen.  Saint-Saëns ist besonders bekannt durch seine Suite „Karneval der Tiere“ für Kammerorchester und seine Oper „Samson et Dalia“. Als er das „Oratorio de Noël“

(zu deutsch „Weihnachtsoratorium“) schrieb, war er 23 Jahre alt. Damals war Saint-Saëns Organist in der Kirche La Madeleine in Paris. Dort wurde das Werk am 25. Dezember uraufgeführt. Obwohl Saint-Saëns das Eingangsstück mit „Dans le style de Seb. Bach“ überschrieb, hat das Werk wenig gemeinsam mit dem Weihnachtsoratorium von Joh. Seb. Bach. Das Werk ist nämlich besetzt mit 5 Gesangsolisten, vierstimmig gemischten Chor, Streichorchester und Harfe und die Texte stammen aus der lateinischen Weihnachtsliturgie der Kirche. Das „Oratorio de Noël“ wird oft im deutschen Sprachraum aufgeführt.

Veranstaltungen finden unter Einhaltung der aktuellen Vorgaben statt.

 

Bitte beachten Sie, dass ein Veranstaltungsbesuch nur mit Negativnachweis (d.h. mit anerkanntem negativen Testergebnis nicht älter als 24 Stunden, Impfnachweis über vollständige Corona-Schutzimpfung o. Genesenen Nachweis) möglich ist.

Davon ausgenommen sind alle Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr und Schüler/innen, die in der Schule regelmäßig, mindestens an zwei verschiedenen Tagen pro Woche, getestet werden

Alle Veranstaltungen im Klubhaus finden unter strengen Schutz- und Hygienemaßnahmen statt, um weiterhin bestmöglich zur Eindämmung des Corona-Virus beizutragen.

 

Der Zutritt ist nur noch mit einer medizinischen Schutzmaske oder einer FFP2-Maske gestattet. Im Innenbereich besteht eine Maskenpflicht bis zum Sitzplatz. Ebenso erfolgt am Einlass die Erfassung der Personendaten aller Besucherinnen und Besucher in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung.

 

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